Die 3 Minuten Alternative zur FFP2 Maske in Bussen und Bahnen

Hektische Betriebsamkeit ersetzt geistige Windstille - das Banner sollte derzeit am Eingang des Franz-Josef-Strauss-Rings 1, also der Bayerischen Staatskanzlei, stehen.


Seit Montag müssen FFP2 Masken in Bussen und Bahnen getragen werden, und diese wohl von Gott gegebene Eingebung verkauft Ministerpräsident Söder gerade den anderen Ministerpräsidenten.


Problem der FFP2 Masken - die Träger müssen in Ihre Benutzung eingewiesen werden, die Masken können Atemnot hervorrufen, sie dürfen an der Außenseite nicht angefasst werden (außer man will absichtlich krank werden, denn dort tummeln sich Bakterien und Viren bis zu 7 Tage lang) und müssen nach spätestens 1 Tag weggeworfen werden. Quellen : https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html und https://www.infektionsschutz.de/ sowie https://www.fh-muenster.de/gesundheit/forschung/forschungsprojekte/moeglichkeiten-und-grenzen-der-eigenverantwortlichen-wiederverwendung-von-ffp2-masken-im-privatgebrauch/index.php






Einfach mal kurz nachgedacht - Wie kann man gefährdete Personengruppen anders, besser schützen ?

Also : Zumindest Bahnen haben 1. Klasse Abteile, sogar S-Bahnen.

Und Busse und Straßenbahnen sind klar gegliedert in Bereiche vor und hinter der hinteren Eingangstüre.


Um die besonders gefährdeten Personen zu schützen - also die alten Menschen ab 65 Jahre und Personen, die wegen Bluthochdruck, COPD u.a. besonders gefährdet sind - hierbei vertraue ich auf Selbsteinschätzung der mündigen Bürger - sollten diese 1. Klasse und hinteren Bereiche für genau diese Personengruppen reserviert sein.


Und was das Einkaufen angeht - wie wäre es mit Schutzzeitkorridoren - Einkaufen ist privilegiert für besonders Gefährdete von 11-12 und von 15-16 Uhr ? Nicht 82 Mio vor sich selbst schützen, sondern 15 Mio vor potentiellen Gefährdern, also den anderen. Dieser Eingriff wäge viel weniger schwer als die Dauereinschränkung, die wahrscheinlich sogar minderwertig gegenüber dem Tragen der einfachen Masken ist.

Natürlich, dazu muss man davon ausgehen, dass Menschen miteinander solidarisch sind. Ein Politiker, der davon nicht ausgeht, muss sich die Frage gestatten lassen, warum er gerade ein nicht-solidarisches Volk vertreten will.

Das ist meine 3 Minuten Lösung.

Denn ich liege lieber ungefähr richtig als perfekt geplant falsch.







Die beiden Grafiken sind der Website des

Bundesarbeitsministeriums entnommen.

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